Jungvögel stürzen aus Nestern: Vogelauffangstationen überlastet: So eine Not haben die Pfleger in Bayerns Vogelauffangstationen noch nicht erlebt: In Scharen werden ihnen Jungvögel zum Aufpäppeln gebracht, vor allem Mauersegler und Mehlschwalben. Denn dem Vogelnachwuchs wird es in den Nestern unter Hausdächern zu heiß, bevor sie dehydrieren, stürzen sie aus dem Nest, obwohl sie noch nicht fliegen können. Die Vogeleltern finden wegen der Hitze weniger Nahrung und können den Nachwuchs nicht rechtzeitig versorgen. Auch Fledermäuse leiden unter der Hitze und müssen in Auffangstationen gebracht werden. / "Adult-Only"-Gastronomie – Wo Kinder draußen bleiben müssen: In einer Umfrage des Kassensystemanbieters Lightspeed unter Restaurantbesuchern sprachen sich 61 Prozent der Befragten in Deutschland für Restaurants aus, die keine Kinder reinlassen. Mit Hunden in der Gastronomie hatte dagegen die Mehrheit kein Problem. Und so scheiden sich die Geister an der Kinderfrage: Brauchen wir im öffentlichen Raum auch Rückzugsorte für gestresste Erwachsene, die einfach mal Ruhe wollen? Oder braucht es mehr Toleranz für diejenigen, die kleiner, lauter und weniger angepasst sind? / Gar nicht so sauber: Sind Badeseen schlechter als ihr Ruf? Die bayerischen Badeseen haben eine exzellente Wasserqualität – das wurde neulich wieder von der Europäischen Umweltagentur EEA bestätigt. Der Haken dabei: Die Bewertung bezieht sich lediglich auf zwei Fäkalbakterien. Das sieht die EU wie auch die bayerische Badeseenverordnung so vor. Das Medienhaus Correctiv hat eine Karte für Seen erstellt, die Dutzende chemische Schadstoffe miteinbezieht. Demnach sind viele Badestellen in Bayern doch belastet, wenn auch nur leicht. Forderungen werden laut, die Badegewässerrichtlinien zu überarbeiten und bei der Bewertung der Badewasserqualität chemische Schadstoffe miteinzubeziehen. / Bayern braucht Rechenzentren für KI: Aber wo sollen die hin? Das Ziel: Bei künstlicher Intelligenz unabhängig von Tech-Giganten außerhalb der EU zu sein. Dafür braucht es eigene Rechenzentren, auch in Bayern. Und da beginnen nun Abwehr- und Verteilungskämpfe. Im oberpfälzischen Wenzenbach will ein spanischer Investor ein großes Rechenzentrum errichten. Doch viele Bürger protestieren: Das würde die Landschaft verschandeln und zu viel Strom verbrauchen. Im mittelfränkischen Treuchtlingen wäre ein Rechenzentrum dagegen willkommen, doch hier will kein Investor hin. Vor Ort klagt man auch über zu wenig Unterstützung durch Land und Bund. quer über den sich anbahnenden KI-Verteilungskampf. / Versperrter Notausgang - Arbeitsschutz sticht Brandschutz? Der Regensburger Wirt Jozef Schlaffer traute seinen Augen kaum, als er jüngst sein Lokal aufsperrte: Vor dem Notausgang hat der Bauherr von nebenan einen Treppenturm aufgestellt – für die Arbeitssicherheit an einem Baugerüst. Dabei war der Notausgang Bedingung, dass Schlaffer sein Lokal eröffnen konnte. Der Wirt sorgt sich auch um die Haftung im Ernstfall und drängt auf eine Lösung. Gibt's ein Happy Ending im Regensburger Brandschutzstreit?