Busfahrer Jochen Knauber steht wegen gefährlicher Körperverletzung vor Gericht: Er soll am 9. Februar 2024 ein flusssäurehaltiges Putzmittel auf den Stammplatz seiner heimlich angebeteten Fahrgästin Tatjana Kiebitz geschüttet haben, die dadurch eine schwere Verätzung am Gesäß erlitt und ihre geplante Ausbildung zur Schwimmlehrerin nicht antreten konnte. Knauber beteuert seine Unschuld und behauptet, die Flasche lediglich gefunden zu haben. Im Verlauf der Verhandlung geraten sein Freund Michael Frohnhausen, ein Chemielaborant, sowie Kollege Manuel Winkler, der Knaubers Buslinie begehrt, unter Verdacht. Schließlich gesteht die Reinigungskraft Stephanie Seifert, die aus Eifersucht handelte, weil sie selbst in Knauber verliebt war, die Tat. Dabei hatte sie sich beim Aufbringen der Säure selbst am Arm verletzt. Knauber wird freigesprochen; Seifert erhält eine Bewährungsstrafe von sechs Monaten.